Aufgrund der Einbeziehung möglichst aller am gewählten Themenkomplex interessierter und/oder darin involvierter Personen kann dabei in kurzer Zeit eine gemeinsame Grundlage für tragfähige Lösungsansätze und nachhaltige Umsetzungsprozesse entstehen.
Die Durchführung der o.g. Formate ähnelt sich bzw. ist in der Praxis selten trennscharf voneinander abgegrenzt. Sie verfolgen in der Regel diesen Ablauf:
- klare Standortbestimmung („Was haben wir bereits?“)
- eine gemeinsame Grundlage und Ziel-Formulierung („Welches Leitbild wollen wir verfolgen?“)
- Ideen über alle beteiligten Ebenen hinweg entwickeln („Welche konkreten Maßnahmen bringen uns diesem Ziel näher?“)
- Partizipative und konkrete Lösungs- und Umsetzungsstrategien mit Zeitplan („Wer macht was bis wann?“)
Besondere Hinweise
Für die Bearbeitung des Themas „Kommunale Bewegungsförderung für ältere Menschen“ bietet es sich an, mindestens folgende Personengruppen zu o.g. Format einzuladen:
- in der Kommune/im Stadtteil lebende Menschen der Altersgeneration 60+
- Personen, die vor Ort beruflich mit der Dialoggruppe 60+ zu tun haben
- ehrenamtlich tätige Menschen, die vor Ort schon für die und mit der Dialoggruppe arbeiten sowie Interessierte, die sich gern für Bewegung und Begegnung mit Menschen, die 60 Jahre und älter sind, engagieren möchten.
- Amts- und Mandatsträger der Kommune/des Stadtteils
Aufgrund der Gruppengröße und der unterschiedlichen notwendigen Arbeitsmethoden empfiehlt es sich, mit ausgebildeten Moderatoren und Moderatorinnen für Großgruppenprozesse zusammenzuarbeiten, die auch für eine professionelle Dokumentation der Ergebnisse verantwortlich sind.
Je nach Komplexität des gewählten Themas ist eine regelmäßige Wiederholung des Formates anzuraten, um Zwischenziele zu dokumentieren und den Prozess gegebenenfalls nachzujustieren.
Da es sich bei den o.g. Gruppenformaten in der Regel um 1-2-tägige Veranstaltungen handelt, die ein Teil der Anwesenden in der Freizeit absolviert, sollte eine angemessene Versorgung der Teilnehmenden gewährleistet werden.
Zur Auflockerung und auch, um zu langes Sitzen der Teilnehmenden zu vermeiden, können im Verlaufe des Formats verschiedene Bewegungsimpulse (z. B. Kartenspiel „3 bewegt!“, Bewegungsgeschichten, Spazierangebote) angeboten werden.