Ideenfindungswerkstatt fördert gemeinsame Entwicklungsprozesse
Ideenfindungswerkstätten sind geeignete Formate, um größere Gruppen gemeinsam an einem festgelegten Termin an Entwicklungsprozessen von gesellschaftlicher Relevanz zu beteiligen. Je nach Zielsetzung können diese z. B. als „World- Café“ nach Juanita Brown und David Isaacs, „Real Time Strategic Change“ nach Kathleen Dannemiller et al., „Open Space“ nach Harrison Owen oder „Zukunftswerkstatt“ nach Robert Jungk et al. organisiert werden.

Aufgrund der Einbeziehung möglichst aller am gewählten Themenkomplex interessierter und/oder darin involvierter Personen kann dabei in kurzer Zeit eine gemeinsame Grundlage für tragfähige Lösungsansätze und nachhaltige Umsetzungsprozesse entstehen.

Die Durchführung der o.g. Formate ähnelt sich bzw. ist in der Praxis selten trennscharf voneinander abgegrenzt. Sie verfolgen in der Regel diesen Ablauf:

Besondere Hinweise

Für die Bearbeitung des Themas „Kommunale Bewegungsförderung für ältere Menschen“ bietet es sich an, mindestens folgende Personengruppen zu o.g. Format einzuladen:

Aufgrund der Gruppengröße und der unterschiedlichen notwendigen Arbeitsmethoden empfiehlt es sich, mit ausgebildeten Moderatoren und Moderatorinnen für Großgruppenprozesse zusammenzuarbeiten, die auch für eine professionelle Dokumentation der Ergebnisse verantwortlich sind.

Je nach Komplexität des gewählten Themas ist eine regelmäßige Wiederholung des Formates anzuraten, um Zwischenziele zu dokumentieren und den Prozess gegebenenfalls nachzujustieren.
Da es sich bei den o.g. Gruppenformaten in der Regel um 1-2-tägige Veranstaltungen handelt, die ein Teil der Anwesenden in der Freizeit absolviert, sollte eine angemessene Versorgung der Teilnehmenden gewährleistet werden.

Zur Auflockerung und auch, um zu langes Sitzen der Teilnehmenden zu vermeiden, können im Verlaufe des Formats verschiedene Bewegungsimpulse (z. B. Kartenspiel „3 bewegt!“, Bewegungsgeschichten, Spazierangebote) angeboten werden.

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